Füllstandsmessung-Präzision zahlt sich aus

Füllstandsmessung-Präzision zahlt sich aus

Füllstandsmessungen dienen in der Regel der Bestandskontrolle von Rohstoffen. Über Füllstandmessgeräte (Radar, Ultraschall, kapazitive oder diverse mechanische Systeme) wird der Füllstand in einem Behälter oder Silo ermittelt. Liegt die erlaubte Abweichung im Bereich ± 1%, lassen sich die Aufgabenstellungen mit Füllstandmessgeräten oft lösen. Jedoch kann es auch schon bei diesen relativ grob auflösenden Mess-Systemen im Bereich der Schüttgüter zu Problemen kommen: Schüttkegel, Entleertrichter oder Materialbrücken im Silo verfälschen selbst hochauflösende Radarsignale nachhaltig.

Modern, zukunftsträchtige Produktionsprozesse erfordern immer genauere Messergebnisse. Insbesondere die genaue Ermittlung des Gewichts gewinnt hierbei an Bedeutung. In der Wägetechnik sind Fehler im unteren Promillebereich (< 0,33‰) üblich. Mittels hochgenauer gravimetrischer Dosiervorgänge lassen sich Produktqualität steigern, Rohstoffeinsatz senken und Ausschuss minimieren. Abfüllprozesse lassen sich effektiv direkt aus einem Behälter steuern, wenn dieser verwogen wird. Kleine Teilmengen können mit sehr hoher Genauigkeit aus größeren Behältern direkt abgewogen werden. Last but not least kann sich der Anwender auf die Inhaltsangabe einer Behälter-oder Silowaage immer verlassen, egal wie sich das Material im Behälter verteilt. Die damit erreichte Verlässlichkeit des Messergebnisses vermeidet ungewollte und teure Produktionsstopps aufgrund falsch ermittelter Rohstoffbestände.

Der Einsatz von Wägetechnik ermöglicht es, viele Produktionsprozesse oder das Materialhandling neu zu überdenken und auf ein höheres Niveau zu bringen. Bessere Produktqualitäten und eine höhere Produktivität sind nur zwei der erzielbaren Aspekte. Damit steigern Anwender die Attraktivität ihrer Produkte im Markt und senken gleichzeitig ihre Produktionskosten.

Praktikable Installation von Wägezellen

Häufig werden die höheren Beschaffungskosten und der kompliziertere Einbau genannt. Während sich die höheren Beschaffungskosten schnell durch die Wartungsfreiheit der Wägesysteme und die o.g. Produktivitätssteigerungen amortisieren, bleibt der „kompliziertere Einbau“ erstmal bestehen. In der Tat braucht man bei den meisten Füllstandmessgeräten nur einen freien Flansch am Behälterdeckel, während der Einsatz von Wägezellen meist die Zuarbeit eines Statikers erfordert. Hier ist allerdings nicht wirklich ein Mehraufwand erforderlich: die Statik eines Silos bzw. eines Behälters ist sowieso vorhanden, hieraus lassen sich alle für den Einbau einer Wägezelle erforderlichen Daten ablesen. Durch den Einsatz vormontierter Wägemodule übernimmt die Wägetechnik alle wichtigen Aufgabenstellungen, z.B. optimale Lasteinleitung, Überlastsicherung, Sicherung gegen Abhebekräfte (Wind) oder Seitenkräfte. Dafür entfallen bei der Inbetriebnahme langwierige Signaloptimierungen zum Ausblenden von Störsignalen oder eine individuelle Anpassung an das Material. Der Flintec Vertrieb unterstütz Anwender bei der Auswahl und Dimensionierung von Silo- und Behälterwaagen. Insbesondere die Schnittstelle zwischen MSR-Technik und Behälterbau kann mit umfangreicher Dokumentation und persönlicher Hilfestellung unterstützt werden.

 

Flintec GmbH
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Die Flintec GmbH bietet ein umfassendes Programm an Wägezellen und Kraftsensoren. Die Kombination von Flintec Sensoren mit dem unternehmenseigenen Programm an mechanischen Einbauteilen und Elektroniken ermöglicht es, komplette Wägesysteme aufzubauen. Jährlich 10% der Umsatzerlöse gehen in die Forschung und Entwicklung. Kontinuierlich werden Produktlinien erweitert, neue Technologien entwickelt und Prozesse verbessert. Wägezellen und Kraftsensoren werden zahlreichen Tests unterzogen, von der Prüfung auf Maßhaltigkeit mittels einer hochgenauen Koordinatenmessmaschine in der mechanischen Fertigung bis zu Temperatur- und Kennlinienabgleichen während der Montage. 

 

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