Herausforderung Aschesilo

Seit fast 25 Jahren ist VEGA Marktführer im Bereich der Füllstandmessung mit Radar.  2014 brachte das Schiltacher Unternehmen den VEGAPULS 69 auf den Markt, ein Allround-Radarmessgerät für Schüttgüter, das sich bisher in über 10.000 Anwendungen bewährt hat.

Die Wirtschaftlichkeit ihrer Anlagen steht heutzutage bei vielen Unternehmen im Fokus. So entstehen beispielsweise bei der Abwasserreinigung jährlich rund eine Million Kubikmeter Abwasserschlamm. Wie lässt sich dieser kostengünstig entsorgen?

Getrockneter Klärschlamm wird heute bei hohen Temperaturen verbrannt und auf Asche reduziert. Diese wird genutzt für die Düngemittelproduktion oder auch bei der Zementherstellung.

Die Asche wird in meterhohen Stahlsilos gelagert, die über Schneckenförderer miteinander verbunden sind und nacheinander befüllt werden. Besonders beim Befüllen und Entleeren der Silos verursacht die hohe Staubentwicklung immer wieder Sprünge bzw. Schwankungen der Messwerte.

Der VEGAPULS 69, mit seiner Frequenz von 80 GHz und einer Antennengröße von 75 mm liefert hier punktgenaue Messergebnisse. Mit seiner hohen Signalfrequenz wird ein Öffnungswinkel von nur 4° erreicht. Bei Radarsensoren mit 26 GHz Sendefrequenz beträgt der Öffnungswinkel etwa 10° bei gleicher Antennengröße. Der 80 GHz-Strahl geht an Einbauten oder Anhaftungen an der Behälterwand einfach vorbei. Das macht die Messung sicherer und zuverlässiger. Neben der Anwendung im Aschesilo, bewährte sich dieses Ergebnis bei weiteren schwierig zu messenden Medien, die über schlechte Reflexionseigenschaften verfügen, wie Kunststoffpulver, Holzspäne, Kalk oder in Silos mit vielen Einbauten, die erhebliche Störsignale verursachen.

Trotz des großen Messbereichs ist der Sensor auch für kleine Behälter eine ideale Lösung. Verschiedene Antennenausführungen stehen hier zur Auswahl und ermöglichen eine optimale Anpassung an die jeweilige Anwendung.

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