Lebensmittelsicherheit und Flexibilität in der Fertigung verbessern!

Vorteile in der Nahrungsmittelveredelung

Abbildung: IRD Infrarot Trockner

Erstmals gelingt es, Lebensmittelschüttgüter mittels infraroten Lichts so zu behandeln, dass Keime drastisch reduziert, und sogar Schadstoffe zum Teil gelöst und verflüchtigt werden. Und dabei werden die Rohstoffe in besonderer Weise geschützt.

„Entkeimen, Entwesen, Rösten und Trocknen in allen Dimensionen“

Diese Verfahren stehen stellvertretend für eine Vielzahl neuer Prozesse und eröffnet völlig neue Möglichkeiten der Nahrungsmittelverarbeitung. Prozesse und Verfügbarkeiten werden beherrschbar und auf eine bisher ungekannte Art und Weise planbar.
Mit der Einführung des IRD in der Nahrungsmittelveredelung, bietet KREYENBORG für viele herausfordernde Veredelungsaufgaben neue und innovative Möglichkeiten. Den verschiedenen IRD Anwendungen gemein ist, dass die wertvollen Rohstoffe bei der produktschonenden und kontinuierlichen Förderung in einem Drehrohr mit direktem infrarotem Licht direkt erwärmt werden. Das Material wird in kürzester Zeit und mit enger Verweilzeitverteilung in der Maschine gezielt wärmebehandelt und gleichzeitig geschützt.


Je nach Aufgabenstellung wird der modulare Baukasten des IRD konfiguriert. Herzstück des Verfahrens ist ein innenliegendes Infrarot – Modul. In unterschiedlichen, dem Produkt angepassten Temperaturzonen, können sogar gemischte Produkte behandelt werden. Die Lebensmittelbestandteile werden von innen nach außen, mit kurzer Verweilzeit schonend erhitzt und gleichzeitig von außen mit Wasser und/oder Dampf präzise gesteuert geschützt.
Führende Nahrungsmittelveredler haben sich in den letzten Monaten bereits davon überzeugt, dass die schlagenden Argumente des Verfahrens darin liegen, dass das eigentliche Trocknen mit weiteren optionalen Prozessschritten kombiniert durchgeführt werden können.


So kann ein Nahrungsmittelschüttgut in einem Durchgang z.B. entkeimt, dekontaminiert, getrocknet oder angefeuchtet und z.B. gecoatet werden. Sollte das Produkt erhöht mikrobiologisch belastet sein, steht das kombinierte „Entkeimen und Trocknen“ im Vordergrund.  Selbst Teerohstoffe mit leicht flüchtigen Inhaltsstoffen können nachhaltig und schonend, keimreduzierend behandelt werden. In bisher nicht gekannter Weise werden Farbe, Konsistenz, Geschmack und Inhaltsstoffe geschont. In vielen Fällen wird die Sensorik der Produkte sogar noch verbessert. So erschließt der Prozess z.B. Aromastoffe, die durch das Trocknen auf herkömmlichen Anlagen verhornt und damit verkapselt wurden.

 

Das Verfahren kann bereits in den ursprünglichen Trocknungsprozess integriert werden. Dadurch ergeben sich zusätzliche Mehrfachnutzen: Die Kapazität lässt sich leicht um 50 % steigern, gleichzeitig verbessert sich die Qualität des Endproduktes. Die gefährliche „Feuchtnester-Bildung“ wird ausgeschlossen und die Wirtschaftlichkeit des Trocknungsprozesses verbessert.
All das sind Gründe genug, sich intensiv mit dieser neuen Technologie auseinander zu setzen.
Das Innovations-Potential des Verfahrens repräsentiert auch hervorragende Ergebnisse in Bezug auf das weitreichende „Aufschließen von Aromen“. Beim Trocknen im IRD wird die übliche Verhornung der Produkte verhindert, so dass der Zugang zu den aromatischen Grundstoffen des Produktes erhalten bleibt.
Im IRD werden Produkte kaum in ihrer Haptik beeinträchtigt, die bei herkömmlichen Trocknungsverfahren stark optisch leiden.
Überzeugenden Prozessvorteile werden kombiniert, mit den klassischen Vorteilen des Infrarot-Drehrohres. Die Verweilzeit im Prozess beträgt Minuten anstelle von Stunden, die Installation und der Raumbedarf sind im Vergleich zu herkömmlichen Konvektionstrockner vernachlässigbar und der Energiebedarf ist in der Regel deutlich niedriger. Somit ist auch deutlich weniger Material im Prozess, so dass das Verfahren auch für kleine und mittlere Leistungsbereiche und häufig wechselnde Chargen bisher nicht bekannte Vorteile bietet.


Die Produktergebnisse sind reproduzierbar und weitgehend unabhängig vom Raumklima und der Qualifikation des Bedienpersonals, so dass der Produzent planbar und flexibel jederzeit sichere Nahrungsmittel liefern kann.


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